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Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. (§1, KJHG)
 
 

DKHW-Studie zu Beteiligungsrechten in Deutschland erschienen

Beteiligungsrechte und -ressourcen sind zwei Seiten einer Medaille

09.04.2019
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat Mitte März 2019 die dritte Auflage der Studie „Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ vorgestellt. Entstanden ist eine umfangreiche Zusammenstellung der gesetzlichen Bestimmungen auf den unterschiedlichen föderalen Ebenen und in verschiedenen Arbeitsfeldern. Damit ermöglicht die Studie unter anderem eine gute Orientierung, wo sich denn die sächsischen Regelungen im Vergleich der Bundesländer verorten lassen.
Ein Fazit der Autor*innen lautet, „dass die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen weniger eine Frage der Kassenlage, sondern vor allem eine Frage des politischen Willens des Gesetzgebers ist.“

In Sachsen ist seit dem 01.01.2018 Kinder- und Jugendbeteiligung als Soll-Bestimmung für Kommunen und Landkreise festgeschrieben – und die Erfahrungen der Servicestelle legen einen anderen Schluss als den in der DKHW-Studie nahe: Wenn man die Akteure im Land nicht mit den notwendigen Ressourcen ausstattet, die – ohne Zweifel löbliche – Soll-Bestimmung angemessen umsetzen zu können, dann ist mit der gesetzlichen Regelung (zu) wenig gewonnen: Beteiligungsrechte und -ressourcen sind zwei Seiten einer Medaille!

Mehr zu lesen gibt es in der vollständigen Stellungnahme der Servicestelle.

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