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Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. (§1, KJHG)
 

Sächsisches Sozialministerium erkennt Fachkräftemangel in derJugendarbeit an

Landesjugendhilfeausschuss verabschiedet Papier zur Situation in der Sächsischen Jugendarbeit

Am 4. Dezember 2018 verabschiedete der Sächsische Landesjugendhilfeausschuss seine Bestandsaufnahme zur "Situation der Jugendarbeit gemäß § 11 SGB VIII im Freistaat Sachsen" und leitet begrüßenswerte Schlussfolgerungen für die örtliche und überörtliche Ebene ab.

22.02.2019
WAS IST PASSIERT?
Der Unterausschuss 1 (UA1) des Landesjugendhilfeausschusses gründete 2016 eine Unterarbeitsgruppe "Situation der Jugendarbeit im Freistaat Sachsen". Diese arbeitete 2017-2018 an einer Beschreibung des sozialintegrativen Potentials der Jugendarbeit. Daran anschließend wurde auf Basis Befragung der Sächsischen Jugendämter sowie unter Hinzuziehung statistischer Erhebungen die Situation des Handlungsfeldes auf der örtlichen Ebene im Freistaat Sachsen in den Blick genommen, um abschließend Schlussfolgerungen zur künftigen Ausgestaltung der Jugendarbeit im Freistaat Sachsen benennen zu können.
Das Papier richtet sich an jugendpolitisch Verantwortliche in den Gebietskörperschaften und im Freistaat Sachsen sowie an die Interessensvertreter*innen von Jugendarbeit, an regionale und überregionale Zusammenschlüsse von Akteur*innen und an im Handlungsfeld der Jugendarbeit tätige Fachkräfte.


SCHLUSSFOLGERUNGEN
Das Papier kommt zu den Schluss, dass die Jugendarbeit ein gesellschaftlich enorm wichtiges Arbeitsfeld ist, dem es in Sachsen derzeit aus vielerlei Gründen nicht gut geht und es formuliert draufhin Schlussfolgerungen für die örtliche und Überörtliche Ebene.
Hauptsächlich auf kommunaler Ebene sind ausgehend von §§ 4 Abs. 1 und 79 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII die Rahmenbedingungen im Bereich der Jugendarbeit so zu gestalten, dass das Handlungsfeld für Fachkräfte sowie für Besuchergruppen (wieder) attraktiver wird.
Auf der überörtlichen Ebene gilt es Diskussionsprozesse anzuregen und Formate zu etablieren, die der Weiterentwicklung der Jugendarbeit dienen. Handlungsleitendes Ziel ist dabei ein kontinuierlicher Fachaustausch zwischen Oberster Landesjugendbehörde, dem überörtlichen Planungsträger, der Bewilligungsbehörde und den Akteuren. In diesen Formaten sind sowohl inhaltliche Fragestellungen als auch strukturelle Rahmenbedingungen zu beraten.

Details zu den Schlussfolgerungen finden sich in unten stehendem Dokument.


WAS KOMMT JETZT?
Ausgehend von den im Papier verankerten Schlussfolgerungen soll sich der UA1 mit Blick auf den Prozessverlauf kontinuierlich mit der Thematik befassen.
Der Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. setzt sich im Rahmen seiner Mitarbeit im LJHA und in dessen UA1 dafür ein, dass dieses Papier nicht in der Schublade verschwindet sondern im Sinne seines Anliegens mit Leben gefüllt wird.

weiterführende Informationen 
Anlagen 
 
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